Am 8.3.2026 rückt der Gottesdienst in der Marienkirche das Thema „Gewalt an Frauen“ in den Mittelpunkt und eröffnet zugleich die Ausstellung „Rote Bank“ als sichtbares Zeichen gegen häusliche Gewalt.
Die Idee der roten Bank geht zurück auf die Aktion „Panchina rossa“ (zu deutsch: rote Bank) aus Italien. Dort steht sie seit 2016 in öffentlichen Räumen als Symbol gegen häusliche Gewalt an Frauen. Am Internationalen Frauentag, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, nämlich auf den 8. März, wird die Rote Bank und damit das Thema „Gewalt an Frauen“ im Mittelpunkt des Gottesdienstes um 10 Uhr in der Marienkirche stehen.
Die Rote Bank ist gestaltet worden von Frauen des evangelischen Frauenhauses in Duisburg. Ebenso wird der Gottesdienst von diesen mitgestaltet werden.
Die Rote Bank wird nach dem Gottesdienst für zwei Wochen in der Salvatorkirche zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein und daran erinnern, dass Gewalt an Frauen in vielerlei Schattierungen und Ausprägungen leider immer noch viel zu wenig Beachtung in unserer Gesellschaft erfährt – obwohl sie durchschnittlich jeder vierten Frau in ihrem Leben passiert. Der Gottesdienst und die nachfolgende Ausstellung soll dieses aus der Tabuzone herausholen und für mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft sorgen.
Das Frauenhaus Duisburg wurde 1978 gegründet und ist Deutschlands ältestes evangelisches Frauenhaus. Hier werden Frauen mit und ohne Kindern Schutz und Zuflucht bei häuslicher Gewalt jedweder Art geboten. Sie erfahren hier durch 7 Mitarbeiterinnen Betreuung, um ihre Gewalterfahrungen zu verarbeiten und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft zu entwickeln. Das Frauenhaus verfügt über 11 Zimmer mit 28 Plätzen und ist queer-freundlich. Erreichbar ist das Haus unter der Duisburger Telefonnummer: 370073 und weitere Informationen finden Sie unter: www.frauenhaus-duisburg.de.
Text: Pfarrer Martin Winterberg
Sonntag, 8.03.2026 um 10 Uhr
Marienkirche
Josef-Kiefer-Straße 10
47051 Duisburg







